Nachruf für Ottomar Kreimeyer

Der Radsportverein Wittekind Herford von 1926 e.V. trauert um sein langjähriges Mitglied Ottomar Kreimeyer. Er verstarb kürzlich im Alter von 88 Jahren. 
Ottomar Kreimeyer gehörte dem RSV Wittekind seit seiner Jugend an. Schon als Jugendfahrer machte er durch große Erfolge auf sich aufmerksam. Aber seine große Zeit kam, als er altersbedingt in die Amateurklasse wechselte. Er gewann in den 1950er und 1960er Jahren zahlreiche große und bedeutende Straßenrennen. Aber auch als Bahnfahrer machte sich Ottomar Kreimeyer einen großen Namen. Mit seinem damaligen Partner August Rieke gewann er viele Mannschaftsrennen. Bei einer Deutschen Meisterschaft im Zweier-Mannschaftsfahren wurde das Team Rieke/Kreimeyer Zweite hinter den Brüdern Altig. Rudi Altig wurde später ein bekannter und erfolgreicher Profi. Als Tandem waren Rieke/Kreimeyer Mitglied der Deutschen Nationalmannschaft. 

Seine sportliche Karriere unterbrach Ottomar Kreimeyer im Alter von 30 Jahren aus beruflichen Gründen. Er wurde Schwimmmeister und ist vielen als langjähriger Leiter des Freibades Hiddenhausen bekannt. In dieser Zeit wechselte er in die Altersklasse und knüpfte an seine früheren Erfolge an. So gewann er mehrfach bei den bekannten Hoekerfest-Abendrennen in Herford „Auf der Freiheit“. 

Das Foto zeigt Ottomar Kreimeyer, wie er vom langjährigen Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden des RSV Wittekind Rudi Pankoke nach dem Sieg beim Hoekerfest-Rennen geehrt wird.  

Der RSV Wittekind verliert mit Ottomar Kreimeyer einen erfolgreichen Fahrer und langjährigen Freund.